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Max Clasen

Wehrführer Clasen und Eggerstedt

Max Clasen (2), Herrmann Eggerstedt (1) und ??

Der Architekt und Baumeister Max Clasen rettete kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges die Eisenbahn- und die Straßenbrücke über den Bilsbek vor der Zerstörung. Wenige Wochen bevor die Briten Hamburg kampflos einnahmen bestand das Deutsche Rest-Reich nur noch aus Schleswig- Holstein.

An der Spitze stand der letzte Reichsanzler des sog. Dritten Reiches Großadmiral Dönitz. Herr der U- Boote und einer der treuesten Vasallen Hitlers. So sollte auch im Schleswig- Holsteinischen Prisdorf der Führerbefehl "Verbrannte Erde" ausgeführt werden und vieles sinnlos zerstört werden. Max Clasen erhielt von den Nazis den Auftrag an den Bilsbekbrücken Gerüste mit Sprengladungen zu befestigen. In der Fuhrt neben der Bilsbek lagen sechs 120 Kilogramm Sprengladungen bereit. Sie hätten ausgereicht auch die benachbarten Gebäude zu vernichten.

Herrn Clasen gelang es aber mit immer neuen Begründungen (kein Material, kein Personal usw.) dieses zu verhindern. So wurde er in Pinneberg vor ein Kriegsgericht gezerrt. Zu einer Verurteilung kam es nicht mehr. Eine Zündung der Sprengladungen wurde von Jugendlichen aus Prisdorf verhindert. Sie hatten die Zünder einfach in einen vollgelaufenen Bombentrichter geworfen. Vorher hatten sie diese aus dem Tresor der Prisdorfer Sparkassen- Zweigstelle geholt.

Mittlerweile hatten die Briten die Elbe überschritten und Schleswig- Holstein erobert. Deutschland hatte kapituliert. Der Krieg war zuende.

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